Bundesbehörde warnt vor Internet Explorer
Friday, January 15th, 2010 - 08:25 PMNun haben wir es schwarz auf weiß. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät Internetnutzern ab, weiterhin den Browser "Internet Explorer" zu benutzen. Der Grund: Die neueren Versionen der Software von Microsoft weisen eine Sicherheitslücke auf. Über diese Lücke können Hacker leicht in private Computer eindringen.
Das ältere Versionen des "Internet Explorers" unsicher sind wusste ich schon immer, aber das sogar Schwachstellen in den neusten Versionen 7 und 8 es Angreifern ermöglichen über eine manipulierte Websites Schadcode in einen Windows-Rechner zu schleusen und zu starten, das ist mir neu und gibt mir ehrlich zu denken.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (www.bsi.bund.de) warnt vor einer bisher nicht mit Updates zu behebende Sicherheitslücke.
Der kürzlich bekannt gewordene Hacker-Angriff auf Google und weitere US-Unternehmen habe vermutlich diese Sicherheitslücke ausgenutzt. Betroffen seien die Versionen 6, 7 und 8 des Internet Explorer auf den Windows-Systemen XP, Vista und Windows 7. Im Klartext: Jeder der diese Microsoft-Produkte benutzt ist hochgradig gefährdet.
Microsoft teilte auf seiner Website mit, dass es über die Lücke möglich sei, fremde Schadprogramme auszuführen. Unter anderem raten die Experten des US-Konzerns "active scripting" auszuschalten und den Internet Explorer nur noch im "geschützten Modus" laufen zu lassen.
Dies erschwere zwar Angriffe, könne sie jedoch nicht vollständig verhindern, hieß es beim BSI: "Deshalb empfiehlt das BSI, bis zum Vorliegen eine Patches von Microsoft auf einen alternativen Browser umzusteigen."
Ich kann Euch die Browser Firefox oder Opera wärmstens empfehlen.
